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Wer wir sind...


Wir bieten Ihnen neben einer modernen apparativen Ausstattung vor allem eine hohe fachliche Kompetenz.

Unser Leistungsspektrum beinhaltet die komplette veterinärmedizinische Betreuung Ihres Tieres.
Von Vorsorgemaßnahmen  bis  zu  modernsten  operativen  Eingriffen, vom  Jungtier  bis  ins  hohe  Alter.

Dr. Marianne Rinck & Dr. Robert Rinck haben nach einer in Deutschland  abgeschlossenen Approbation eine Doktorarbeit  an der Uniklinik in Giessen absolviert. Mehrjährige weiterführende Ausbildungen bei Privatdozenten sowie Fachtierärzten im In- und Ausland rundeten die Ausbildungen beider Tierärzte ab. Neben einer ca. 18- jährigen   Berufserfahrung sind   ständige  und  qualitativ  hochwertige  Fortbildungen  für   uns   eine Selbstverständlichkeit.

Die Praxis in Karben wird bereits in zweiter Familiengeneration geführt. 
Privat Dozent.Dr.Dr.Johann Rinck gründete 1980 die Praxis in Karben, seit  2005 wird die Praxis in Karben von Dr. Marianne Rinck geführt.
2008 wurde dann die Praxis von Dr. Robert Rinck in Bad Homburg eröffnet.
Beide Praxen arbeiten heute eng zusammen um das breite Spektrum der Tiermedizin stetig zu erweitern.

Erfahrung, Kompetenz und moderne medizinische Ausrüstung als Gesamtpaket sind der Schlüssel einer erfolgreichen Behandlung und Heilung Ihres Tieres.




Endoskopische Kastration

  • Minimalinvasive Ovariohysterektomie (endoskopische Kastration) bedeutet das der Hündin über ein sog. "Schlüsselloch" die beiden Eierstöcke und die beiden Gebärmutterhörner bis zum Gebärmutterhals entfernt werden (sog. Totaloperation). Man kann auch nur die Eierstöcke entfernen, was wir bei der Hündin aber äusserst ungern machen (nur nach Indikation), da sich daraus Folgerisiken ergeben können die bei der Hündin vermeidbar sind in dem man bis zum Gebärmutterhals alles entfernt. 




    Die Praxis in Karben führt seit bereits 2002 die minimalivasive Kastration bei Hunden durch. Diese Operationsmethode wurde von uns federführend im Rhein Main Gebiet eingeführt und ist in den Jahren stetig verfeinert worden.

    Seit 2008 wird diese Operation auch in der Praxis in Bad Homburg durchgeführt.

    Wir haben bis 2009 nach der sog. "3 Loch Methode" operiert, das bedeutet das Endoskop (Kamera) und die Arbeitsgerätschaften durch drei voneinander getrennte Eintrittsöffnungen eingeführt wurden.
    Seit 2009 haben wir nur noch eine einzige Eintrittsöffnung in die über einen sog. Kreistrokar das Endoskop (Kamera) und die Operationsinstrumente eingeführt werden, was diese Methode nochmals revolutioniert hat.

    Bei der klassichen Kastration haben die Patienten einen ca. 10-15cm langen Bauchschnitt, mit unserer Trokarmethode haben die Patienten eine ca. 2cm grosse, kreisrunde Wunde. Diese verheilt in der Regel nach 3-4 Tagen, bei der konservativen Operation sind es in der Regel 8-14 Tage. Der Haut- und Unterhautschmerz ist signifikant geringer, was bedeutet das der Patient nach der Operation deutlich weniger Schmerzmittel bekommen muss und viel früher wieder in den Alltag entlassen werden kann. Die Operation dauert in der Regel 1-2 Stunden und der Patient kann die Praxis bereits nach 2-4 Stunden wieder gehend verlassen. Sie müssen diese nicht aus der Praxis tragen!

    Leider können nicht alle Hunde mit dieser Methode operiert werden, da etwa 10-20% für die minimalinvasive Kastration nicht geeignet sind. Wenn Sie sich für eine solche Operation interessieren rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.







Patient des Monats


Unser Patient des Monats.....oder sollten wir sagen der Glückspilz des Jahres?

Dies ist der Mischling "Pakito". Er ist ein ca. 4 jahre alter Rüde der Tierschützern auf dem spanischen Festland aufgefallen war. Er kam eines Tages zu den abendlichen Fütterungen der Tierhilfe. Einer der Tierschützer bemerkte das Pakito an der linken Seite eine Wunde hatte aus der eine gelblich-bräunliche Flüssigkeit austrat. Nachdem man dies sah und Pakito zu scheu war um nahe genug zu kommen um Ihn mit einem Netz zu fangen, entschloss man sich Pakito mit einer Lebendfalle zu ködern .... um ca. 5h morgens wurde Pakito befreit und in eine Auffangstation gebracht. Der dortige Tierarzt machte diese Aufnahme von Pakito:


Man sieht auf der Aufnahme des Kollegen sehr deutlich das in Pakitos Leber ein  ballistisches Projektil steckt. Normalerweise ist diese Art von Projektil zu 95% tödlich, aber Pakito ist unser Glückspilz des Jahres und so hat er dies tatsächlich überlebt. Die Position des Projektils zeigt aber auch das dieses mit der Spitze nach unten zeigt, was wahrscheinlich für einen "ungünstigen" Schusswinkel spricht und so könnte es sein das Pakito tatsächlich nicht das Primärziel des unbekannten Schützen war, sondern das er von einem sog. Querschläger getroffen wurde.......
Die Kollegen in Spanien hatten nicht die notwendigen Mittel um diese Operation zu wagen, so entschlossen wir uns die Patenschaft für Pakito zu übernehmen und aus unserer "Kaffekasse" diesen doch sehr riskanten Eingriff zu wagen. Nach etwa 3h Operation und einer Teilentfernung des betroffenen Leberlappens war es geschafft. Das Projektil war sicher entfernt.

Pakito lebt heute im hessischen Frankfurt und ist mit 2 Kindern zusammen das tierische Oberhaupt einer jungen Familie......




Urlaubszeit = Reisezeit

Bei Reisen mit Ihrem Hund, Katze, Frettchen ausserhalb des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland müssen Sie folgendes beachten:

Reisen innerhalb der EU


Bei Ausreise und Wiedereinreise aus Staaten der EU von und nach Deutschland (Rückreise) von erwachsenen Tieren gelten die EU-Bestimmungen  577/2013:

-EU- Heimtierpass (Blau) vollständig ausgefüllt und abgestempelt

-Kennzeichnung (ISO-Transponder)

-Min 30 Tage gültige Tollwutimpfung (alternativ eine vom Amtstierarzt ausgefüllte Veterinärbescheinigung) 

-Bei gewissen Ländern auch eine 12h vor Einreise durchgeführte und bescheinigte Wurmkur

Bei GB und Irland gelten Sonderbestimmungen, diese sind aktuell über deren Botschaften zu erfragen.

Reisen ausserhalb der EU


Hier gliedert die EU die Ein- und Ausreisebestimmungen in 2 Gruppen von Ländern!
Die einen in dem der Tollwutstatus bekannt ist und diese in denen der Tollwutstatus unbekannt ist. Sog. "gelistete Drittländer" und "nichtgelistete Drittländer". Meist verfahren diese Länder auch so mit der EU, hier sind Einreisen sowie auch die Rückreisen zum Teil mit hohen Hürden verbunden! 


Gelistete Drittländer nach Anhang II, Teil 1:

  • Andorra
  • Färöer
  • Gibraltar
  • Grönland
  • Island
  • Liechtenstein
  • Monaco
  • Norwegen
  • San Marino
  • Schweiz
  • Vatikanstadt
Hier entspricht der Tollwutstatus dem der EU und hier Reisen Sie wie in der EU mit den oben angegeben Voraussetzungen.


Gelistete Drittländer nach Anhang II, Teil 2:
In Anhang II, Teil 2 werden Drittländer gelistet, die einen den EU-Mitgliedsländern vergleichbaren Status hinsichtlich der Tollwutsituation zeigen. Diese Länder müssen einen Nachweis über ihren Tollwutstatus erbringen und Anforderungen erfüllen, die in Artikel 13 der Verordnung 576/2013 beschrieben sind. Die Länderliste wird ständig aktualisiert, die folgenden Länder sind derzeit aufgeführt:

  • Antigua und Barbuda
  • Argentinien
  • Aruba
  • Ascension
  • Bahrain
  • Barbados
  • Belarus
  • Bermuda
  • Britische Jungferninseln
  • Chile
  • Curacao
  • Falklandinseln
  • Fidschi
  • Französisch-Polynesien
  • Hongkong
  • Jamaika
  • Japan
  • Kaimaninseln
  • Kanada
  • Malaysia
  • Mauritius
  • Mayotte
  • Mexiko
  • Montserrat
  • Neukaledonien
  • Neuseeland
  • Russland
  • Singapur
  • St. Helena
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Martin
  • St. Pierre und Miquelon
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Taiwan
  • Trinidad und Tobago
  • Vanuatu
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigte Staaten von Amerika (Festland)
  • Wallis und Futuna

Quelle: Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577 / 2013 vom 28. Juni 2013

Wer in diese Länder reist, sollte die Einreisebestimmungen bei Anreise berücksichtigen (einige Länder sind nachfolgend aufgeführt, ansonsten geben auch hier Botschaften / Konsulate Auskunft). Wer aus diesen Ländern Tiere einführt / zurückbringt, benötigt eine Veterinärbescheinigung gemäß Entscheidung 2004 / 824 / EG 

 
Alle anderen Länder haben sowohl für die Ein- als auch Wiedereinreise aus und in die EU keine sicheren Abkommen. Alle oben nicht aufgeführten Länder verlangen in der Regel amtliche Vetärinärbescheinigungen bzw. Tollwuttitertests, das bedeutet das Ihr Tier 3-6 Montate vor der Ein/Rückreise einen Bluttest auf einen Tollwuttitertest gemacht werden muss, dieser muss mindesten 0,5 int.Einheiten  betragen. Die Wartezeit ist min. 3 Monate, da es so lange dauern kann das sich ein Tier infiziert bis die ersten Krankheitssymptome wirklich auftreten. Bei manchen Ländern wie z.B. Australien, Hawaii gibt es grundsätzlich keine Möglichkeit ohne Quarantäne (befristete Isolierung des Tieres) einzureisen.

Hat Ihr Tier einen Bluttest und wird es jährlich geimpft gilt dieser Bluttest ein Leben lang, unabhängig wie oft oder in welches der Länder Sie einreisen. Sollten Sie viel mit Ihrem Tier Reisen empfehlen wir einen Tollwutitertest mit 12 Monaten zu machen, dann kann Ihr Tier wenn es jährlich geimpft wird ohne Wartezeit in die meisten Länder der Welt ein und wieder in die EU zurückreisen!

Bedenken Sie bitte das die TÜRKEI auch ein NICHTgelistetes Drittland ist. Ein- und Ausreisen von und in die EU sind immer mit einem Bluttest (Tollwuttiter) und einer Wartezeit vor der Einreise/Rückreise von 3 MONATEN verbunden!

Leidenschaften...

  • Dr. Robert Rinck
    Das minimalinvasive Operieren auf kleinstem Raum war eine Herausforderung die mich sehr früh fasziniert hat. Endokopische Eingriffe, begleitet vom leisen Geräusch der Op-Maschinen, in Ruhe, mit maximaler Präzision sind meine grösste Herausforderung im so vielseitigem Beruf des Veterinärmediziners.

  • Dr. Marianne Rinck
    Neben der Chirurgie ist das extrem weite Feld der Internistik meine Leidenschaft. Die richtige  Diagnose bei einem Patienten herauszufinden und diesem dann effektiv, mit den geringsten Nebenwirkungen, helfen zu können gibt einem am Ende des Tages schon ein sehr gutes Gefühl, diese fast detektivische Arbeit ist zwar manchmal zeitaufwendig, aber oft zeigt sich das nicht genau diagnostizierte Patienten an den ungenauen Therapien leiden und dies gibt mir täglich den Ansporn den "Dingen auf den Grund  zu gehen"...........